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Geist, Disziplin und Freundschaft

Das Shinzen Dojo Berlin zu Besuch bei Shihan Shigeo Niitsu in Tokio



Tokio. Am Abend des 9. Mai 2025 hatte die deutsche Delegation der IKO World Zen-Kyokushin Europe – bestehend aus Senpai Anh Son Le (Shinzen Dojo Berlin), Senpai Paul Kniep (Hombu Dojo Leipzig) und Yusuf El-Madani (Shinzen Dojo Berlin) – die besondere Ehre, das renommierte Dojo von Shihan Shigeo Niitsu (6. Dan) in Tokio-Hachioji zum zweiten Mal zu besuchen.



Eine Einladung mit Bedeutung


Ein Zeichen tiefer Verbundenheit


Die Einladung nach Tokio war kein Zufall, sondern ein Ausdruck gewachsenen Vertrauens. Shihan Niitsu, der für seine klare Linie, starke Präsenz und tiefe Verwurzelung im traditionellen Kyokushin Budo bekannt ist, begrüßte die Delegation mit den Worten:

„Karate ist nicht nur Technik. Es ist Haltung, Geist und gegenseitiger Respekt – egal aus welchem Land man kommt.“Shihan Shigeo Niitsu

Der Besuch war daher weit mehr als ein Training. Er war Ausdruck gelebter Philosophie, internationaler Freundschaft und einer gemeinsamen Mission: Kyokushin authentisch und kraftvoll in die nächste Generation zu tragen.


Training in Hachioji: Schweiß, Technik und Kampfgeist


Struktur der Einheit: Von Basics bis Turnier-Kumite



Die 90-minütige Einheit begann pünktlich um 19:15 Uhr und folgte einer klaren Struktur:


  • Kihon (基本): Präzise Grundtechniken mit Fokus auf Atmung, Hüfteinsatz und Haltung.

  • Kata (型): Analyse und Anwendung ausgewählter Formen.

  • Pad Training: Fokus auf Explosivität, Timing und Treffgenauigkeit.

  • Kumite (組手): Freikampf mit besonderem Augenmerk auf Timing, Distanz und Kontrolle.

  • Turnier-Kumite: Harte Sparringsrunden für Kämpfer auf Wettkampfniveau – keine Kompromisse, nur ehrlicher Kampf.

„Ein starker Körper schützt nichts ohne einen starken Geist.“Shihan Shigeo Niitsu

Die deutsche Delegation zeigte sich tief beeindruckt von der Disziplin und Präzision der japanischen Schüler sowie dem unerschütterlichen Budo-Geist, der im Hachioji Dojo spürbar war.


Begegnung auf Augenhöhe

Gemeinsam lernen – gemeinsam wachsen

Der Abend war nicht nur eine Trainingseinheit, sondern ein wertvoller Austausch zwischen Kulturen. Senpai Son Le, Leiter des Shinzen Dojo Berlin, betonte nach dem Training:


„Solche Begegnungen erinnern uns daran, warum wir diesen Weg gehen: nicht wegen der Gürtelfarbe, sondern wegen der Menschen und Werte, die uns verbinden.“

Auch Yusuf El-Madani, ein leidenschaftlicher Japan-Fan und Schüler von Senpai Son, war sichtlich bewegt von der Möglichkeit, mit der japanischen Mannschaft zu trainieren und sich direkt mit der Wurzel des Kyokushin Karate zu verbinden.


Ausklang mit Herz



Gemeinsames Essen als Zeichen von Respekt


Im Anschluss an das Training lud Shihan Niitsu die Delegation zu einem gemeinsamen Abendessen 🍱 ein – eine kleine, aber bedeutungsvolle Geste, die in Japan tief verwurzelt ist.


„Wer zusammen trainiert, soll auch gemeinsam lachen und essen. Nur so wächst Vertrauen.“Shihan Shigeo Niitsu

Das Essen bot Raum für Gespräche über Trainingsmethoden, Dojo-Kultur in Europa und Japan sowie die zukünftige Zusammenarbeit.


Dankbarkeit und Ausblick


Ein Versprechen, das Feuer weiterzutragen


Das Shinzen Dojo Berlin bedankt sich herzlich bei Shihan Niitsu und seinem Team für den offenen Empfang, das fordernde Training und die ehrliche Gastfreundschaft.

Der Besuch in Tokio war mehr als eine Reise – es war ein Schritt zurück zu den Wurzeln und gleichzeitig ein Schritt nach vorne auf dem Weg eines echten Kyokushin-Karateka.


押忍 – Osu!

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