
Jahresendprüfung 2025 im Shinzen Dojo Berlin
- Shinzen Dojo

- 23. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Kyokushin Karate bedeutet nicht Perfektion. Es bedeutet Aufrichtigkeit, Mut und Durchhaltevermögen.
Am Sonntag, den 21.12.2025, fand in der Gerhard-Schlegel-Sporthalle des Landessportbund Berlin die traditionelle Jahresendprüfung des Shinzen Dojo Berlin statt. Von 9:30 Uhr bis fast 15:00 Uhr stellten sich knapp 30 Kinder, Jugendliche und Erwachsene der letzten Kyu-Prüfung dieses Jahres.

Diese Prüfung markiert jedes Jahr nicht nur einen formalen Abschluss, sondern einen wichtigen inneren Schritt auf dem persönlichen Kyokushin-Weg.
Ein starker Beginn
Die Kinderprüfung ab fünf Jahren
Den Auftakt machten drei Kinder aus unserer jüngsten Gruppe, die sich ihrer Orangengurtprüfung stellten. Trotz Nervosität, großer Halle und prüfender Blicke zeigten sie genau das, worauf es im Kyokushin Karate ankommt.
„Es geht nicht darum, alles perfekt zu können. Es geht darum, den Mut aufzubringen, es zu zeigen.“
Sydney, Oscar und Leonardo bewiesen Kampfgeist, Konzentration und den Willen, nicht aufzugeben. Alle drei bestanden ihre Prüfung erfolgreich.
Herzlichen Glückwunsch!
Ein gemeinsamer Moment
Das große Dojo-Gruppenfoto

Nach der Kinderprüfung kamen alle Generationen des Shinzen Dojo Berlin zusammen. Kinder, Jugendliche, Erwachsene – vereint für ein gemeinsames Gruppenfoto.
Dieser Moment steht sinnbildlich für das, was unser Dojo ausmacht eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig trägt, fordert und respektiert.
Jugendliche und Erwachsene
Prüfungen von Weißgurt bis Braungurt
Im Anschluss begann der zweite Teil des Tages
die Jugend- und Erwachsenenprüfung mit rund 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Geprüft wurde das gesamte Spektrum des Kyokushin Karate von Weißgurt bis hin zu zwei bestätigten Braungurten.
Besonders hervorzuheben ist der Kumite-Teil, der sich am japanischen System orientiert
mit mindestens zehn aufeinanderfolgenden Kämpfen gegen höher graduierte Gegner.
Abdul und Mewes stellten sich dieser Herausforderung und bestätigten ihren Braungurt mit Entschlossenheit, Kontrolle und starkem Willen.
Senpai Mazen bestand seinen 1. Kyu und ist damit nur noch einen Schritt vom Shodan (1. Dan) Schwarzgurt entfernt.
Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung von allen drei.
Die drei Säulen des Kyokushin Karate
Aus Sicht von Sensei Son ruht Kyokushin Karate auf drei gleichwertigen Säulen:
Kihon-Geiko – die Grundlagen
Kata-Geiko – Struktur, Technik und Geist
Kumite-Geiko – die individuelle Bewährungsprobe
Doch eine Prüfung endet nicht bei Technik allein.
„Ich bewerte nicht nur Kihon, Kata und Kumite. Ich sehe auch den Menschen hinter dem Karate.“
Nicht jede Technik muss perfekt sein.
Nicht jede Kata fehlerfrei.
Entscheidend ist, ob jemand bereit ist, bis zum Ende zu gehen.
Kyokushin ist Charakter
Ein Schüler brachte es an diesem Tag treffend auf den Punkt:
„Sensei schaut nicht nur auf die Technik. Er schaut auf den Menschen dahinter.“
Solange ein Schüler seine Kata ernsthaft zeigt
im Kumite nicht aufgibt und den Willen besitzt, weiterzugehen wird ihm im Kyokushin Karate kein unnötiger Stein in den Weg gelegt.
Oder, wie Sosai Masutatsu Oyama sagte:
„Der wahre Sieg ist der Sieg über sich selbst.“
Ein gemeinsamer Ausklang
Traditionelles Jahresabschlussessen
Am Abend klang dieser lange und intensive Tag in ruhiger Atmosphäre aus. Gemeinsam mit Familien und Schülern trafen wir uns zum traditionellen Weihnachtsessen im All Seasons All‑You‑Can‑Eat Buffet.

Ein Moment des Dankes, des Austauschs und der Gemeinschaft ganz im Sinne von Shinzen – Freundschaft.
Sensei Son bedankte sich nochmal herzlich für das Überraschungsgeschenk vom Dojo an der Stelle.

Ausblick
Die Jahresendprüfung 2025 hat einmal mehr gezeigt Kyokushin Karate ist kein schneller Weg
sondern ein ehrlicher.
Wir blicken mit Respekt auf die Leistungen dieses Tages und mit Vorfreude auf das kommende Trainingsjahr.
OSU.


















































































































































































































































Kommentare